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Direct Mailing

Unmittelbaren schriftlichen Kontakt zu Kunden und Konsumenten für Werbezwecke kann einerseits über E-Mail (mehr dazu in E-Mail Marketing), andererseits auch über persönlich adressierte Briefe passieren. Direct Mailing ist dabei deutlich wirksamer, aber eben auch teurer.

Aussendungen, persönlich an die jeweiligen Empfänger adressiert, mit klarem Werbeinhalt werden direkt per Post an eine ausgewählte Zielgruppe geschickt. Im Gegensatz zum klassischen Postwurf (nicht adressiert; auch in Briefform möglich) kann sicher – da es auch an Werbeverweigerer zugestellt wird – ein persönlicher Kontakt zum potenziellen Käufer (Stammkunde, Interessent, etc.) hergestellt werden.

Basis für diese Art der Werbung sind entsprechenden Kundendaten, allen voran eine gültige Adresse und der richtige Name. Diese können Sie, etwa aus Kontaktanfragen oder durch Gewinnspiele, selbst generieren und in Datenbanken abspeichern, oder teuer von spezialisierten Unternehmen (Adressbroker) zukaufen.

Vorteile

  • Persönlicher, direkter Kontakt zur Zielgruppe
  • Vielfältige Personalisierung und kreative Gestaltung möglich
  • Aussendung ist greifbar und wird so wirksam wahrgenommen
  • Grundsätzlich von jedem Unternehmen, egal ob Klein- bis Großbetrieb, einsetzbar
  • Kostenvorteil gegenüber Kontakt durch Personen
  • Erfolg lässt sich genau messen (Hat Mailing den Kunden zum Handeln bewogen?)
  • Aufmerksam ist gegenüber persönlich adressierter Post eher gegeben
  • Keine Einwilligung des Kunden nötig

Nachteile

  • Teuer (im Vergleich zu E-Mail oder Telefonmarketing) durch hohe Produktions-, Druck- und Versandkosten, oder auch durch Adressen-Zukauf
  • Kunde könnte sich belästigt fühlen, weil er sich z.B. fragt „Woher hat das Unternehmen meine Adresse?“
  • Zeit bis Werbebotschaft den Kunden tatsächlich erreicht
  • Rückmeldungen passieren in der Regel nicht elektronisch, was einen hohen Bearbeitungsaufwand verursacht

Dieser Artikel stammt von:

wiwiki.at