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Gesetzliche Mitarbeitervorsorge

Den „Beitrag zur Mitarbeitervorsorgekasse (MVK)“ müssen Sie als Dienstgeber (ab dem zweiten Monat eines Dienstverhältnisses) überweisen. Die Beiträge sind in die so genannte betriebliche Vorsorgekasse (Mitarbeitervorsorgekasse) einzuzahlen. Die Höhe beträgt 1,53% der Bruttobezüge. Diese Beträge sind unverfallbar. Das heißt: Der Dienstnehmer verliert seinen Anspruch auf die angesparten Beiträge niemals.

Der Weg dieser Beiträge sieht wie folgt aus:

  • Berechnung und Bezahlung durch den Dienstgeber
  • Prüfung und Weiterleitung durch die Krankenkasse
  • Verwaltung und Veranlagung durch die betrieblichen Vorsorgekassen

Mit den Beiträgen soll für die Mitarbeiter (Stichwort: Abfertigung) vorgesorgt werden.

Definition: Der Begriff Abfertigung meint eine Einmalzahlung die der Dienstnehmer unter gewissen Voraussetzungen nach dem Ende eines Dienstverhältnisses erhält. Diese Zahlung entsteht durch laufend abzuführende Beiträge des Dienstgebers.

Seit 1. Jänner 2008 gibt es auch ein Vorsorge-System für selbstständig Erwerbstätige.

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