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Betriebliche Vorsorgekassen

Betriebliche Vorsorgekassen sind Kreditinstitute, welche lediglich den Geschäftsbereich der Verwaltung und Veranlagung von Vorsorgebeiträgen betreiben. Die gesetzlich verpflichtenden Beiträge zur Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorge landen bei diesen Kassen. Zuerst werden die Beiträge aber von den Krankenkassen bzw. der gewerblichen Sozialversicherung eingehoben. Diese prüfen und leiten das Geld anschließend an die jeweilige Vorsorgekasse weiter.

Der Beitritt zu einer betrieblichen Vorsorgekasse ist für jeden Unternehmer (auch: Betriebsgründer) verpflichtend. Die Auswahl der BV-Kasse für sich und seine Mitarbeiter hat durch eine Betriebsvereinbarung zu erfolgen. Besteht kein Betriebsrat so haben die Mitarbeiter Recht auf Mitsprache. Sind keine Mitarbeiter vorhanden, so haben Sie als Unternehmer selbst, innerhalb von sechs Monaten, eine Vorsorgekasse zu wählen. Geschieht das nicht in diesem Zeitraum so wird Ihnen eine Vorsorgekasse zugeteilt.

Bei der Wahl der Vorsorgekasse sollten Sie vor allem auf die Höhe der Leistungen und die Strategie bei der Veranlagung achten, um möglichst ertragreich vorzusorgen. Alle Kassen dieser Art in Österreich finden Sie in der Liste der betrieblichen Vorsorgekassen.

Hinweis:

Eines dieser Institute ist die BAWAG Allianz Mitarbeitervorsorgekasse AG. 2002 gegründet, zählt sie heute zu den drei größten MVK am österreichischen Markt. Jeweils die Hälfte halten die Allianz und die BAWAG PSK Gruppe.

Dieser Artikel stammt von:

Allianz Elementar Versicherungs-AG