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Begriffe aus dem Steuerwesen

Das Thema Steuern ist voll von Fachbegriffe, die im alltäglichen Sprachgebrauch kaum Verwendung finden. Einige Begriffe, mit denen Sie als Unternehmer konfrontiert werden könnten, sind hier erklärt.

Nachsicht

Bei einer Nachricht wird Ihnen Ihre Steuerschuld (gesamt oder teilweise) erlassen. Grund dafür ist beispielsweise eine schwierige finanzielle Situation Ihres Unternehmens. Ein entsprechender Antrag (Muster) ist zu stellen.

Zahlungserleichterung

Können Sie Ihre Steuern aus finanziellen Gründen (Umsatzrückgang, wichtige ausstehende Forderungen,…) nicht zum vorgegebenen Zeitpunkt bezahlen, so gibt es die Möglichkeit auf Zahlungserleichterung. Ein passendes Ansuchen ist bis zum Fälligkeitstag zu stellen. Dieses kann einen Aufschub (=Stundung) oder eine Ratenzahlung Ihrer Steuerschulden bewirken. Ein Antrag (Muster) macht es möglich.

Säumniszuschlag

Bezahlen Sie Ihre Steuerschuld nach dem Fälligkeitsdatum so werden Sie säumig. In diesem Fall sind Sie dazu verpflichtet einen Säumniszuschlag aufzuschlagen. Dieser beträgt 2% der zu entrichtenden Schuld. Zudem tritt nach dem Datum der Fälligkeit, das Recht für das Finanzamt in Kraft, Ihre Schuld zu vollstrecken. Es können bis zu drei Säumniszuschläge veranlasst werden.

Unterschriftsprobenblatt

Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise von einem Geschäftsführer geleitet wird, fordert das Finanzamt ein Unterschriftsprobenblatt (Formular) um Fälschungen zu erkennen.

Nachweise

Sie werden als Unternehmer gebeten Ihre bisherigen Tätigkeiten offenzulegen. Als Tätigkeitsnachweis gelten z.B. Dienstnehmeranmeldungen oder Kassabücher. Ebenso – aus Gründen der Vorsicht – wird nach einem Identitätsnachweis (z.B. Reisepass), einem ausgefüllten Fragebogen über Ihr Unternehmen und einer Eröffnungsbilanz verlangt.

Abgabenkonto

Nach Prüfung und Registrierung beim Finanzamt erhalten Sie – zwecks Identifizierung Ihres Unternehmens – eine Abgabenkontonummer besteht aus einer zweistelligen Finanzamtsnummer und einer siebenstelligen Steuernummer. Diese Nummer soll auf allen Dokumenten, die Sie dem Finanzamt übermitteln, angeführt werden. Ein Antrittsbesuch eines Finanzbeamten ist übrigens nicht unüblich. Das eingerichtete Konto (=Abgabenkonto) dient nun zum Zahlungsverkehr zwischen Ihnen und dem Finanzamt. Informationen über den Kontostand erhalten Sie kostenlos in sogenannten Buchungsmitteilungen (ähnlich den Kontoauszügen einer Bank).

Dieser Artikel stammt von:

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