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Gewährleistung

Die Gewährleistung ist eine gesetzlich verankerte Haftung für Sachen. Sie entsteht automatisch beim Abschluss eines Kaufvertrages. Fehler, die die Ware schon bei der Übergabe aufgewiesen hat, fallen unter diese Art der Haftung. Dabei ist es unerheblich, ob der Mangel erst im Verlauf der weiteren Nutzung zum Vorschein kommt. Wer den Mangel zu verantworten hat, spielt keine Rolle – die Ansprüche richten sich gegen den Verkäufer. Dieser muss den Mangel beheben – vorrangig durch Reparatur oder Austausch. Ist das nicht möglich oder sehr aufwändig kann eine Minderung des Preises oder der Rücktritt vom Kaufvertrag vereinbart werden.

Die Haftung umfasst einen Zeitraum von zwei (bei beweglichen Sachen) oder drei (bei unbeweglichen) Jahren. Tritt der Mangel innerhalb der ersten sechs Monate in Erscheinung, so muss der Verkäufer beweisen, dass das Produkt zum Übergabezeitpunkt fehlerfrei war. Nach dem ersten Halbjahr liegt die Beweispflicht für einen Mangel zum Zeitpunkt des Kaufes beim Käufer.

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