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Supply-Chain-Management allgemein

Supply-Chain-Management (zu Deutsch: Wertschöpfungskettenverwaltung) beschreibt die Verwaltung des Materialverkehrs (=Waren) und des Informationsflusses zwischen den Unternehmen einer gesamten Wertschöpfungskette, mit dem Ziel die Vorgänge zu optimieren. Der Begriff umfasst weit mehr als unter Logistik verstanden wird, obwohl beide Bezeichnungen häufig als Synonyme verwendet werden. So ist das zentrale Objekt nicht nur die Ware, sondern auch die Information z.B. bei Aufträgen oder Zahlungen – also deutlich mehr Bereiche im gesamten Absatzprozess als die Logistik. Das Bild der klassischen Geschäftsfunktionen existiert aus SCM-Sichtweise nicht (mehr).

Die Wertschöpfungskette fängt vom Rohstofflieferanten an, geht über die verschiedenen Produktionsunternehmen, und erreicht am Ende über Handelsbetriebe den Endverbraucher. Genau dieser Weg soll möglichst kostensparend, schnell und effizient gestaltet werden (=Leistungs- und Kostenoptimierung). Kommt weiters die Verbesserung der Nachhaltigkeit hinzu, so wird von Sustainable Supply-Chain-Management gesprochen.

Voraussetzung damit dies auch gelingt, ist eine reibungslos stattfindende Kommunikation auf einer vorhandenen Vertrauensbasis zwischen den Bindegliedern bzw. Unternehmen dieser Kette. So müssen z.B. sofort Informationen über Fehler weitergeleitet werden, damit entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können, und so eine Zeitverzögerung oder ein Kostenanstieg vielleicht noch verhindert werden können.

In der heutigen Wirtschaftswelt gewinnt das Supply-Chain-Management stetig an Bedeutung, denn die Globalisierung schreitet stetig voran und möglichst niedrige Kosten sind sowieso die klassische Zielvorgabe eines jeden Unternehmens.

Genau aus diesen Gründen kämpft SCM auch mit vielen komplexen Problemen. Folglich einige Beispiele:

  • Einige Mitglieder der Kette stehen vielleicht in Konkurrenz zueinander.
  • Ein sehr variantenreiches Produkt bringt den Produktionsweg an seine Grenzen.
  • Fehler und Störfaktoren sollen minimiert werden um optimal hohe Qualität zu gewährleisten.
  • Ein möglichst perfekt gefülltes Lager zu jedem Zeitpunkt (nicht zu viel, nicht zu wenig).
  • Das Zusammenspiel der einzelnen Mitglieder, vielleicht erschwert durch sprachliche Hürden.

Dieser Artikel stammt von:

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