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Internetzugang allgemein

Internetzugang ist in den allermeisten Fällen ein Thema für Unternehmen. Kaum ein Unternehmen braucht oder will keinen Internetzugang. Neben einem Computer benötigen Sie diverse andere Voraussetzungen um sich in die Online-Welt zu verbinden. Hier sind sie für Sie zusammengefasst.

Computer

Zunächst brauchen Sie ein Gerät mit dem Sie ins Internet einsteigen möchten. In den meisten Fällen wohl ein Computer bzw. Notebook. Oder auch Mobiltelefone und Tablets. Ein Computer muss für einen Internetzugang keine speziellen technischen Voraussetzungen erfüllen. Jeder aktuell handelsübliche Computer ist dazu gemacht. Gute technische Daten und ein großer Bildschirm tragen natürlich zu einem schnelleren und benutzerfreundlicheren Surfen im Netz bei.

Browser

Um über einen PC in das Internet zu gelangen, brauchen Sie einen Browser. Dieser zeigt Ihnen die aufgerufenen Webseiten an. Auf Windows-Geräten ist hier standardmäßig der Internet Explorer installiert. Es gibt aber gute, manchmal sogar bessere Browser, die kostenlos zur Download bereit stehen, wie beispielsweise Mozilla Firefox und Google Chrome.

Sicherheit

Aus dem Internet gelangen zahlreiche Viren auf Ihren Computer, deshalb ist eine laufend aktualisierte Sicherheitssoftware (Virenschutzprogramm) – zusätzlich zu den vorinstallierten Sicherheitssystemen wie Firewalls – zu empfehlen. Auch veraltete Betriebssysteme stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Bei Windows sollten Sie mindestens Vista verwenden.

Verbindungsgeräte

Die heutige Nutzung des Internet funktioniert über einen leistungsfähigen Breitbandanschluss.

DSL-Leitungen sind hier momentan Standard. Dazu benötigen Sie einen Telefonanschluss. Mittlerweile ist DSL in weiten Teilen Österreichs verfügbar, jedoch gibt es Lücken im Netz. Der Netzanbieter richtet Ihnen den Anschluss ein. DSL glänzt mit schneller Geschwindigkeit. Abgerechnet wird meist nach dem Transfervolumen, z.B. max. 5GB pro Monat. Es gibt zahlreiche Unterarten wie ADSL und XDSL, die sich voneinander im technischen Verbindungsaufbau unterscheiden.

Weitere Option ist eine Verbindung über Kabel herzustellen. Vor allem in größeren Städten und für Kunden mit bestehendem Kabelfernsehen ist dies interessant. Hierzu muss lediglich ein Modem konfiguriert und der Anschluss freigegeben werden. Die Herstellungskosten sind im Vergleich zu DSL höher, die laufenden Kosten fallen meist aber etwas geringer aus. Datenbegrenzungen sind hier die Ausnahme.

Provider

Ein Provider (Zugangsvermittler) stellt für Sie den Zugang zum Internet her. Er stellt sein Netz zur Verfügung über das Sie sich ins Internet einwählen und über das der Transfer von Datenpaketen erfolgt (Daten um beispielsweise die Anzeige einer Webseite zu ermöglichen). Solche Internetdienstleiser bieten teilweise Zusatzleistungen wie eigene E-Mail-Adressen, ein heimisches WLAN-Netzwerk und Online-Speicherplatz an. Wichtige Kriterien bei der Wahl des Providers sollte die Geschwindigkeit des Netzes sowie ein guter technischer Service sein. Die bekanntesten Anbieter sind A1, UPC und Tele2. Oft ist es sinnvoll Kombiangebote (Telefon + Internet) zu erwerben. Preisvergleiche helfen Geld zu sparen!

Mobiles Internet

Mittlerweile hat das Internet auch auf unseren Handys Einzug gehalten. Smartphones stellen nun auch Verbindungen zum Internet her. Momentaner Netzstandard ist HSPA+. Zukünftig wird wohl das schnellere LTE-Netz größere Verbreitung finden. Das Endgerät muss hier die technischen Anforderungen erfüllen um z.B. eine LTE-Verbindung nutzen zu können. Auch für Notebooks sind nun USB-Sticks erhältlich, die Internet überall ermöglichen. Die Datenmenge sind beim mobilen Internet meist nur wenige GB (oder ab einem gewissen Limit gedrosselt). Das schränkt bei intensiver Nutzung ein. Die Geschwindigkeit ist im Vergleich zu klassischem stationärem Internet deutlich langsamer. Im Ausland wird mobiles Internet teuer – verwenden Sie nur WLAN-Netze.

WLAN

Mobile Endgeräte (Smartphones, Notebooks) lassen sich auch in WLAN (Wireless Local Area Network) einwählen, was aber wie der Name schon sagt örtlich begrenzt ist. Trotzdem sind Sie in einem gewissen Umfeld mobil. Das kann aber in Ihrem Unternehmen sinnvollen Einsatz finden, da Sie nicht für jeden Computer einen Anschluss über Kabel herstellen müssen. Funknetzwerke sind aber trotzdem langsamer als Verbindungen über Netzwerkkabel. Mehrere eingewählte Nutzer reduzieren zudem die Geschwindigkeit. Hardwareseitig benötigen Sie einen Router (Verteiler), welcher das Internetsignal über Funk aussendet. Bei gewünschter größerer Reichweite zudem WLAN-Verstärker, die das Signal verbessern.

Dieser Artikel stammt von:

wiwiki.at