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Fremdkapital im Überblick

Fremdkapital sind Geldmittel, die nicht vom Unternehmen selbst oder dessen Eigentümern aufgebracht wurde, also Schulden. Kapital wird über einen festgelegten Zeitraum Ihrer Firma überlassen, in dem Glauben (Stichwort: Gläubiger), dass Sie es ordnungsgemäß mit entsprechenden Zinsen wieder zurückbezahlen. Die Zinsen sind steuerlich absetzbar. Um an Fremdkapital zu kommen sind Sicherheiten erforderlich. Zudem gehen Sie eine persönliche Haftung ein. Die Finanzierung von Fremdkapital ist in Österreich ein gängiges Instrument. Viele Unternehmen haben einen großen Fremdkapitalanteil. In den letzten Jahren ist die Vergabe von Krediten aber immer strenger gesetzlich geregelt worden. Bei der Aufnahme von Fremdkapital sollten Sie etwas Vorlaufzeit einplanen.

Unterschied zwischen Darlehen und Kredit

Zwar meint man mit Darlehen und Kredit oft dasselbe, aber es ist nicht dasselbe. Die Funktionsweise ist ident, aber es gibt einige kleine Unterschiede zwischen diesen Finanzierungsformen. Erstens kann ein Darlehen auch ohne Zinsen gewährt werden. Weiters kommt es bei einem Darlehen erst zu einem Vertragsabschluss, wenn es zu einem Geldfluss gekommen ist. Beim Kredit verpflichtet ein schriftlicher Vertragsabschluss. Auch die Höhe der Gebühren machen die beiden ungleich.

Ratschläge im Umgang mit der Bank

Sie haben die Entscheidung getroffen, Kapital bei einer Bank aufnehmen zu wollen. Nun geht es daran auch welches zu bekommen. Wichtige Gespräche stehen an – denn Sie sollten unbedingt mehrere Angebote einholen. Vorbereitung lautet deshalb die Devise. Legen Sie den zukünftigen Geldgebern einen sorgfältig ausgearbeiteten Businessplan inklusive ausführlichem und gut strukturiertem Finanzplan vor. Verlangen Sie nach konkreten Angaben zu allen wesentlichen Bedingungen sowie auch zu diversen Gebühren und Spesen. Stellen Sie sicher, dass der Zinssatz an einen Referenzzinssatz gebunden ist. Besiegeln Sie eine etwaige Übereinkunft unbedingt schriftlich und nicht mündlich.

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