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Börsengang allgemein

Eine Börse ist ein Marktplatz für Wertpapiere (=Aktien). Kapitalgeber (große Investoren und kleine Sparer) kaufen Anteile an Unternehmen. Ihr Unternehmen kann sich also durch eine Börse viel Geld (=Eigenkapital) beschaffen. Daher ist der Gang an eine Börse für viele Unternehmen ein langfristiges Ziel. Aber Achtung, Börsen sind ein schwieriges Finanzinstrument und dieser Schritt ist mit nennenswertem finanziellem und administrativem Aufwand verbunden. Ein Börsengang ist ein einschneidendes Ereignis und stellt Ihr Unternehmen vor eine große Herausforderung.

Voraussetzungen

Nicht jedes Unternehmen kann an die Börse, das ist klar! Es sind bestimmte Voraussetzungen notwendig um einen Börsengang zu unternehmen. Sie benötigen eine geeignete Rechtsform, ausreichend Finanzierungsvolumen, ein Gewinnpotenzial von mindestens 10 Mio. Euro, die richtige Strategie inklusive starker externer Öffnung. Daher ist dieses Finanzierungsinstrument für etablierte Unternehmen geeignet.

Vorteile eines Börsengangs

  • Frisches Eigenkapital (=bessere Eigenkapitalquote) ermöglicht schnelleres Wachstum.
  • Die Anzahl der Investoren ist meist groß (=Streuung des Risikos).
  • Das Risiko der Einmischung und Abhängigkeit großer Investoren ist gering.
  • Ein Börsengang zieht das Interesse der Medien auf sich – größere Bekanntheit.
  • Auch die eigenen Mitarbeiter können beteiligt werden.
  • Steigerung der Attraktivität als Anbieter von Arbeitsplätzen.

Nachteile eines Börsengangs

  • Großer Aufwand für die Organisation und Finanzierung des Börsengangs.
  • Sie sind verpflichtet laufend ausführliche Berichte und Abschlüsse bzgl. der unternehmerischen Entwicklung zu publizieren. Zusätzlich sind Hauptversammlungen abzuhalten.
  • Entscheidungen haben oft eine große Tragweite und werden von außen beeinflusst.

 

Dieser Artikel stammt von:

wiwiki.at