Wirtschaftswissen.

Clever. Aktuell. Einfach.

Wissen finden:

Zur Themenauswahl
Volltextsuche

Mezzaninkapital

Bei Mezzaninkapital handelt sich um eine Mischung von Eigen- und Fremdkapital, die keine entsprechenden Sicherheiten fordert, sondern auf eine Gewinnbeteiligung setzt. Es wird ähnlich einem Darlehen verzinst und zurückbezahlt. Das Geld wird in der Regel über einen langen Zeitraum (10 Jahre sind die Norm) zur Verfügung gestellt. Diese Art der Finanzierung wird oft zusätzlich zu bestehenden Finanzierungsformen eingesetzt. Für Gründungen ist diese Finanzierung nicht geeignet. Das typische Investitionsvolumen beginnt ab 500.000€ und reicht bis zu 7,5€ Mio.

Arten

Es gibt viele Arten von Mezzaninkapital. Die einzelnen Formen weißen unterschiedlich starken Eigen- oder Fremdkapitalcharakter auf. Bei einer stillen Beteiligung durch einen Gesellschafter kann es sich ebenso wie bei einem nachrangigen Kredit um Mezzaninkapital handeln.

Vorteile von Mezzaninkapital

  • Es sind keine Sicherheiten notwendig – diese können für andere Finanzierungen verwendet werden.
  • Nachrangige Behandlung bei Zahlungsschwierigkeiten steigert die Kreditwürdigkeit Ihres Unternehmens.
  • Kreditspielräume bleiben weiter erhalten.

Nachteile von Mezzaninkapital

  • Hohe Kosten wegen der Risikoübernahme fallen an.
  • Vergleichsweise hohe Zinsen sind zu bezahlen.
  • Am Ende der Laufzeit ist ein Aufgeld zu leisten.

Dieser Artikel stammt von:

wiwiki.at