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Bewertungsgrundsätze

Im Unternehmensgesetzbuch (§201) sind sechs Grundsätze, die bei der Bewertung im Rahmen der Bilanzierung zu beachten sind. Rechnungslegungspflichtige Unternehmen haben sich daran zu halten.

Grundsatz der Einzelbewertung

Eine einzelne Bewertung des Vermögens sowie der Schulden hat zu erfolgen.

Grundsatz der Unternehmensfortführung

Die Bewertung muss mit der Annahme erfolgen, dass das Unternehmen weiter besteht und fortgeführt wird.

Grundsatz der Bewertungsstetigkeit

Die Bewertungsregeln und -methoden für den durchzuführenden Jahresabschluss, sind vom vorangegangenen zu übernehmen.

Grundsatz der Periodenrichtigkeit

Alle Aufwände und Erträge müssen genau in jenem Geschäftsjahr beachtet werden, zu dem sie auch gehören.

Grundsatz der Bilanzidentität

Abschlussbilanz des Vorjahres ist gleich Eröffnungsbilanz des aktuellen Geschäftsjahres

Grundsatz der Vorsicht

Eine beschönigte Darstellung der tatsächlichen aktuellen Vermögens- sowie Schuldenlage darf nicht geschehen.

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