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Aufbewahrungspflicht

Der Gesetzgeber schreibt für alle Unterlagen im Rahmen der Buchhaltung sowie für Aufzeichnungen (Konten, Belege, Geschäftspapiere, etc.) eine Aufbewahrungspflicht von sieben Jahren vor. Dieser Zeitraum beginnt mit Ende des Jahres, auf welches sich das Schriftstück bezieht. Eine Rechnung mit Datum Jänner 2014 müssen Sie deshalb bis Anfang 2022 aufbewahren.

Ausnahmen bei der Aufbewahrungszeit

Die Aufbewahrungszeit kann von der Norm (sieben Jahre) abweichen. Das ist der Fall bei Dokumenten betreffend Grundstücke – 12 oder sogar 23 Jahre. Für Belege, die in Zusammenhang mit einem laufenden Verfahren eine Rolle spielen, verlängert sich die Normfrist.

Formen der Aufzeichnung

Unterlagen können in Papierform, optisch archiviert (Mikrofilm, Speicherplatte) oder elektronisch aufbewahrt werden. Bei der elektronischen Speicherung auf Datenträgern müssen Sie gewährleisten, dass eine vollständige, geordnete Wiedergabe der Originaldokumente jederzeit machbar ist. Sichern Sie deshalb Ihre Aufzeichnungen laufend und mehrfach sorgfältig ab.

Konsequenz

Bewahren Sie Ihre Bücher nicht (lang genug) auf, so darf das Finanzamt mögliche entgangene Abgaben schätzen. Das wird meist zu Ihrem Nachteil ausfallen.

Dieser Artikel stammt von:

wiwiki.at